DENKMAL: KZ-Züge auf der Heidebahn

 

Informationen von Schülern für Schüler

 

Am 27.01.2020, an dem Tag, an dem die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz genau 75 Jahre zurücklag, ging diese Website offiziell online.

„Wir Schüler aus dem neunten Jahrgang jedes Schulzweiges der KGS Schneverdingen, haben uns zusammengesetzt und eine Webseite für das Denkmal am Schneverdinger Bahnhof erstellt. Damit wollen wir bewirken, dass wir und Ihr an die verstorbenen Menschen denken, die während der Zeit unter Hitler ein sehr schwerwiegendes Schicksal erleiden mussten. Sie sollen nicht in Vergessenheit geraten!″  (Diana Krasnowski, 9. Klasse, Schülerin an der KGS Schneverdingen)

Die Links mit den Informationen (rechte Seite) stehen unter ständiger Bearbeitung und wurden von den Schülerinnen und Schülern der KGS Schneverdingen erstellt.

 

Wir Gedenken den Opfern am Holocaust Gedenktag 2022

       

27.01.2022: Im kleinen Rahmen und unter Einhaltung der Hygienevorschriften treffen sich die Vertreter der KGS und der Stadt Schneverdingen am Denkmal am Bahnhof. Mit der Kranzniederlegung gedenken Direktorstellvertreter Oliver Ippich,  Schülervertreterin Henny Schröder, Peter Plümer von der Stadt Schneverdingen und Vertreter der Volksbundes, Lehrer Erwin Kreie und Lehrerin Christina Eifler (v.l.) den Opfern der NS-Zeit.

 

KGS Schneverdingen veranstaltet Projekttag zum Gedenken der Opfer „KZ-Züge auf der Heidebahn“

„Wir wussten nichts davon“, so Till Meyer aus der 8r am Denkmal in Schneverdingen. Acht Klassen des 8. Jahrgangs der KGS Schneverdingen nahmen am Projekttag „Gedenken der Opfer auf den KZ-Zügen der Heidebahn“ teil. Sie besuchten das Gräberfeld auf dem Schneverdinger Friedhof und das Denkmal am Bahnhof. Im Schulgebäude waren die Ausstellung „Geschichte des Gedenkens“ und ein großer Büchertisch aufgebaut. Die Schülerinnen und Schüler hatten Arbeitsaufträge erhalten und konnten dazu neben den Objekten in Schneverdingen im Internet recherchieren.

Am Dienstag unterstütze der Ratsvorsitzende Dieter Möhrmann die Projekttage und brachte den Schülerinnen und Schülern alles rund um das Denkmal am Bahnhof näher. „Wir haben keine Schuld an den Ereignissen der Nazizeit, aber wir haben die Verantwortung, dass diese nicht vergessen werden“, betonte er in seiner Ansprache.

Das Projekt ist nicht nur als Ersatz für die jährliche, aber durch die Corona-Pandemie ausgefallene Fahrt in die Gedenkstätte Neuengamme gedacht, sondern entwickelt sich als eigenständiger Baustein zur Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit auf lokaler Ebene.