05. Oktober 2016
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KGS nimmt am Management Information Game teil

 

 

 

 

Gebannt verfolgen die Gäste in der Schneverdinger Sparkasse die Präsentation, die vom Verkauf eines elektronischen Entsorgungsgerätes für Müll handelt. Souverän und selbstsicher erklären die Entwickler den Ablauf der Ma- schine, die Anschaffungskosten und den Sinn. Doch die Unternehmer sind Schüler der KGS Schneverdingen.

Was sie darbieten, ist das Ergebnis des Wochenseminars MIG–Management Information Game. Sinn des Seminars ist, die Grundlagen unternehmerischen Handelns zu vermitteln – und das so praxisnah wie möglich. Dafür nahmen 21 Schüler der Sekundarstufe II in drei Gruppen an einem PC-gestützten Simulationsmodell der Unternehmensplanung teil. Das Produkt, ein Mülltrennungsgerät, sollte in einer Präsentation erfolgreich „vermarktet“ werden. Eine Abstimmung der Zuhörer bestimmte den Gewinner. Dabei mussten die Schüler auf vieles achten, denn will man ein Produkt verkaufen, so muss man Kosten beachten, Verkaufsstrategien entwickeln, und auch den Wunsch des Verbrauchers im Auge behalten.

Um die Schlagfertigkeit und die Präsentationskenntnisse der Schüler zu prüfen, kam es auch zu Fragen an die „Unternehmens- leiter“. Fragt ein Zuhörer, der den Investor spielt, beispielsweise: „Wie groß ist denn der Behälter?“ so antwortet die Schülerseite: „Nun, dass müssen Sie doch selbst wissen, schließlich orientieren wir uns an den Vorgaben Ihrer Firma.“

 

Im Rollenspiel Reaktionen von Unternehmen nachvollziehen

 

„Durch dieses Rollenspiel fällt es viel leichter, Reaktionen von Unternehmen nachzuvollziehen. Warum werden manchmal Ent- scheidungen gefällt, die den Fabrikarbeitern schaden? Warum sind die Preise eines Produkts hoch oder niedrig? Wie sieht die wirtschaftliche Situation aus? All diese Dinge lernt man am besten, indem man sie selbst erlebt“, sagte Bjarne Bartels, einer der Schüler.

Veranstalter des Planspiels ist das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft , unterstützt wird das Projekt durch den Arbeitgeberverband Lüneburg-Nordostniedersachsen. „Das Interesse ist groß“ , erklärte KGS- Lehrer Thomas Sandkühler. „Wir haben 40 Bewerber, aber nur 21 Plätze.“   lj

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