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Fachbereichsleitung: Eva Rüggeberg

Im Fach Kunst beschäftigen wir uns mit Bildern. Das können ganz verschiedene Bilder sein: gemalte, gezeichnete, gebaute, geknetete, fotografierte, gefilmte, gedruckte Bilder.

Wir stellen Bilder her, aber wir machen auch noch vieles andere: ausstellen, verstehen, ausprobieren,  beschreiben, analysieren, interpretieren, untersuchen,….

Der Kunstunterricht findet an der KGS zum Teil im Klassenverband (Jg. 5), aber auch im schulzweigübergreifenden Bereich  (Jg. 7 bis 10) statt.

In der Einführungsphase der Oberstufe gibt es die Wahl zwischen Kunst, Musik und Darstellendem Spiel.

In der Kursphase bieten wir neben Grundkursen auch die Möglichkeit an Kunst auf erhöhtem Anforderungniveau zu belegen und dann das Abitur auch in Kunst abzulegen.

Schulbücher: Wir haben zur Zeit keine Schulbücher in der Schulbuchausleihe. Für den Unterricht verwenden wir Bücher, die im Handbestand des Fachbereichs befinden:

Bildende Kunst 1, Bildende Kunst 2 und Bildende Kunst 3, Schrodel Verlag

Der Bildatlas Kunst, Klett Verlag

Für die Abiturkurse verwenden wir folgendes Schulbuch:

Kunst entdecken – Oberstufe, Cornelsen Verlag

Und hier ist unser schulinternes Curriculum:

 

KGS Schneverdingen

Schulinternes

Curriculum

Kunst

Der Kunstunterricht ist wichtig …

  • um Freude an gestalterischen Prozessen zu wecken.

  • weil unsere Welt und unsere Vorstellungen vorrangig von Bildern (im weiteren Sinne) geprägt werden.

  • weil wir in einer Welt leben, in der visuelle Phänomene einen wichtigen Schwerpunkt bilden. Über diese nachzudenken, und diese zu bewerten ist ein zentraler Teil der Bildung.

  • weil den Kindern in der modernen Welt auch die alten Techniken von Erstellung von Bildern vermittelt werden sollte.

  • weil kreatives Arbeiten das Denken, Fühlen und dasselbstständige, teamfähige Handeln in allen Bereichen fördert.

  • weil die Kunst als einzige umfassende „Universalwissenschaft“ für die Menschwerdung unentbehrlich ist.

  • weil Kreativität auch im schulischen Kontext Raum braucht, da Kunst ein wichtiges Kulturgut ist.

  • weil Kultur unsere Gesellschaft prägt und der Unterricht kompetent für die kulturelle und somit gesellschaftliche Teilhabe macht.

  • weil man sich mit allen möglichen Themen anders als auf gewohnte Weise auseinandersetzt und so anderes Denken gefördert wird (Denken und alle Sinne benutzen).

  • weil das Denken und Arbeiten im Prozess gelernt wird.

  • weil Kunst uns überall begegnet und weil sie Lebensgefühle ausdrücken kann!

  • weil Bilder ein wesentlicher Bestandteil der Kultur sind und der Umgang mit Bildern erlernt werden muss.

    Die Mitglieder der Kunstkonferenz vom 8. April 2013

Inhalt:

Kompetenzorientierung: eine kurze Einführung

Leistungsbewertung

Abfolge der Themen innerhalb eines Jahrganges

Kürzungen

Führung eines Arbeitsbuches / Skizzenbuches

Exkursionen und / oder Nutzung außerschulischer Lernorte

Kompetenzen

Kompetenzen umfassen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, aber auch Bereitschaften, Haltungen und Einstellungen, über die Schülerinnen und Schüler verfügen müssen, um Anforderungssituationen gewachsen zu sein. Kompetenzerwerb zeigt sich darin, dass zunehmend komplexere Aufgabenstellungen gelöst werden können. Deren Bewältigung setzt gesichertes Wissen und die Kenntnis und Anwendung fachbezogener Ver­fahren voraus.

Schülerinnen und Schüler sind kompetent, wenn sie zur Bewältigung von Anforderungssituationen

  • auf vorhandenes Wissen zurückgreifen

  • die Fähigkeit besitzen, sich erforderliches Wissen zu beschaffen

  • zentrale Zusammenhänge des jeweiligen Sach- bzw. Handlungsbereichs erkennen

  • angemessene Handlungsschritte durchdenken und planen

  • Lösungsmöglichkeiten kreativ erproben

  • angemessene Handlungsentscheidungen treffen

  • beim Handeln verfügbare Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten einsetzen

  • das Ergebnis des eigenen Handelns an angemessenen Kriterien überprüfen

Kompetenzerwerb

Der Kompetenzerwerb beginnt bereits vor der Einschulung, wird in der Schule in zunehmender qualitativer Ausprägung fortgesetzt und auch im beruflichen Leben weitergeführt. Im Unterricht soll der Aufbau von Kom­petenzen systematisch und kumulativ erfolgen; Wissen und Können sind gleichermaßen zu berücksichtigen. Dabei ist zu beachten, dass Wissen „träges“, an spezifische Lernkontexte gebundenes Wissen bleibt, wenn es nicht aktuell und in verschiedenen Kontexten genutzt werden kann. Die Anwendung des Gelernten auf neue Themen, die Verankerung des Neuen im schon Bekannten und Gekonnten, der Erwerb und die Nut­zung von Lernstrategien und die Kontrolle des eigenen Lernprozesses spielen beim Kompetenzerwerb eine wichtige Rolle. Lernstrategien wie Organisieren, Wiedergabe von auswendig Gelerntem (Memorieren) und Verknüpfung des Neuen mit bekanntem Wissen (Elaborieren) sind in der Regel fachspezifisch lehr- und lern­bar und führen dazu, dass Lernprozesse bewusst gestaltet werden können. Planung, Kontrolle und Reflexion des Lernprozesses ermöglichen die Einsicht darin, was, wie und wie gut gelernt wurde.

(Quelle: Kerncurriculum für die Integrierte Gesamtschule , S. 5f.)

Die Organisation des Kunstunterrichtes an der KGS Schneverdingen

Das Fach Kunst wird an der KGS wie folgt unterrichtet:

Jg. 5: im Klassenverband, schulzweigbezogen

Jg. 6: kein KU, dafür Unterricht in Werken und Textilem Gestalten

Jg. 7: in schulzweigübergreifenden Wahlpflichtkursen

Jg. 8: in schulzweigübergreifenden Wahlpflichtkursen, in der Regel Fortsetzung der Kurse aus Jg. 7

Jg. 9: in schulzweigübergreifenden Wahlpflichtkursen;

Jg. 10 /Abschlussklassen(HS und RS) : Es findet kein regulärer Wahlpflich-Unterricht statt, die SchülerInnen arbeiten statt dessen in der Schülerfirma. Dort gibt es auch Abteilungen für kreatives Arbeiten (z.B. die Kreativwerkstatt und die Textilwerkstatt).

Jg. 10 (GY): Wahlpflichtangebot für die Fächer Kunst undKunst intensiv

Jg 11/ Einführungsphase: Unterricht in Kursen

Aufgrund dieser Situation werden folgende Absprachen getroffen:

Jahrgang 5: Die Kerninhalte der Jahrgänge 5 und 6 werden in einem Jahr erarbeitet, die Entscheidung, welcher Inhalt vertieft erarbeitet werden soll, liegt im Ermessen der Lehrkraft, in Absprache mit der Fachleitung. Obwohl im Jahrgang 5 im Klassenverband, also schulzweigbezogen unterrichtet wird, gilt das Kerncurriculum für die IGS.

Jahrgang 10: Die Fächer Kunst und Kunst intensiv werden thematisch gleich unterrichtet, Kunst intensiv stellt dabei höhere Anforderungen an die theoretische und praktische Erarbeitung der Inhalte und Kompetenzen.

Das Fach künstlerisches Werken nimmt den Kerninhalt „Bild des Raumes – Raumdarstellung und Gebauter Raum“ auf und bezieht die zu erwerbenden Kompetenzen in eine Unterrichtsreihe ein. Der Kerninhalt „Bild der Dinge: Design“ wird erarbeitet, wie im KC vorgesehen.

Die Abfolge der Themen innerhalb eines Jahrgangs

Die Abfolge der Themen innerhalb eines Jahrganges wird nicht verbindlich festgelegt, jedoch sollte im Jg 7/8 und 9/10 eine Verteilung der Kerninhalte wie folgt vorgenommen werden:

Jg. 5: Bild des Menschen: Inszenierung / Bild der Zeit: Bilderbuch / Bild des Raumes: Phantastische Räume

Jg 7: Bild der Dinge: Objektdarstellung / Bild der Zeit: Fotosequenz, Filmsequenz

Jg. 8: Bild des Menschen: Figurative Plastik / Bild des Raumes: Perspektive; der Kerninhalt „Bild des Raumes/Perspektive“ sollte möglichst am Ende von Jg. 8 erarbeitet werden.

Jg 9: Bild des Raumes – Raumdarstellung und Gebauter Raum / Bild der Dinge: Design

Jg 10: Bild des Menschen: Menschendarstellung / Bild der Zeit: Film

Jg 11: Bild der Dinge als Anlass für eine Einführung in die Werkstatt; Einführung in die Kunstgeschichte

Kürzungen

Bei Kürzungen beschließt die Fachkonferenz über die unbedingt zu behandelnden Themen.

Bei einer Kürzung in Jg. 8 wird der Kerninhalt „Bild des Raumes – Perspektive“ in Jg. 9 unterrichtet.

Das Arbeitsbuch

Die Schüler führen ein Arbeitsbuch. In diesem werden Planungen und gestalterische Überlegungen, Skizzen, Arbeitsblätter und weiteres Material gesammelt und in einer dem Fach angemessener Form gestaltet. Das Arbeitsbuch wird zu Beginn jeden Schuljahres von den Schülern selbst hergestellt. Eine Anleitung zum Bau befindet sich im Anhang.

Außerschulische Lernorte

Außerschulische Lernorte sollen, wenn es sinnvoll ist und die schulische Situation es erlaubt, genutzt werden. Es werden in den Jahrgängen 5-8 die Möglichkeiten in Schneverdingen und der näheren Umgebung genutzt. In den höheren Jahrgängen (ab Kl. 9) wird eine Exkursion in eines der Kunstmuseen der umliegenden Großstädte (Hamburg, Bremen, Hannover) angestrebt.

Leistungsmessung und Leistungsbewertung

Grundsätzlich ist zwischen Übungs- und Leistungssituationen zu unterscheiden.

Übungen dienen den Kompetenzerwerb. In Übungsphasen haben die Schüler Gelegenheit Problemlösungen zu erproben und auch aus Fehlern zu lernen. In diesen Phasen wird das Arbeitsergebnis nicht bewertet.

In Leistungssituationen beweisen die Schüler den angemessenen Einsatz der Kompetenzen, die bewertet werden.

Elemente der Bewertung sind:

  • Praktische Leistungen: Ergebnisse von Aufgaben und Aufgabenfolgen

  • Mitarbeit im Unterricht: mündliche Leistungen, selbstständiger Vortrag, Referat, Präsentation und andere fachspezifische Leistungen

  • Schriftliche Leistungen: Lernkontrollen mit Bezug auf Inhalte und Methoden

    Es ist eine schriftliche Arbeit pro Schulhalbjahr vorgesehen. Sie können einen theoretischen und/oder einen praktischen Schwerpunkt haben. In den Jahrgängen 5 bis 9 kann eine Lernkontolle pro Schuljahr durch eine andere Form der schriftlichen Leistung ersetzt werden, z.B. eine Hausarbeit oder ein Referat mit schriftlicher Ausarbeitung.