17. September 2016
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Wie ist es möglich, dass Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind, den Kontakt zu der Schule ihrer Kinder finden? Wie ist es möglich, dass sie trotz bestehender Sprachbarrieren eine Idee davon bekommen, wo und wie ihre Kinder hier Deutsch und auch vieles Anderes lernen?

Das alles waren Fragen, denen sich der Arbeitskreis Jugend und Prävention gewidmet hat. Das Ergebnis war die Idee, ein Elterncafé für die Eltern der Kinder der Sprachlernklasse anzubieten. Eine Einladung wurde erstellt und durch die Kinder in verschiedene Sprachen übersetzt. Am 08.09.2016 sollte es so weit sein. Wie würde unser Angebot angenommen werden? Wie viele Eltern fänden den Weg? Fragen, die sich die Lehrkräfte der Sprachlernklasse ebenso stellten, wie die Mitglieder des Arbeitskreises sowie die ehrenamtlichen Helfer bestehend aus Eltern, Schülern und ehemaligen Schülern.

Zu unserer großen Freude war die Resonanz großartig. Knapp 50 Menschen haben das Angebot genutzt und sind bei diesem ersten Elterncafé gewesen. Es wurde viel geredet (unsere Schüler konnten bereits fleißig übersetzen) und viel gelacht. Die Eltern haben in Kleingruppen Führungen durch die Schule erhalten.

Musikalisch wurde das Ganze begleitet, durch eine Aufführung der Kinder der Sprachlernklasse mit ihrer Lehrerin Frau Ahlers. Sie haben gezeigt, dass Deutsch lernen mit dem richtigen Rhythmus etwas leichter ist. Eine Wiederholung dieser Veranstaltung wurde bereits festgehalten.

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