21.01.2020
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170 Schüler und 14 Politiker treffen sich in 12 Räumen zum Austausch

Am 20. Januar konnten  170 Schülerinnen und Schüler aus allen Schulzweigen der KGS Schneverdingen die Chance nutzen, 14 kommunale Politikerinnen und Politiker zu treffen und ihnen ihre bereits im Politikunterricht formulierten Fragen zu stellen. Von Atomkraftwerken über Fridays for Future bis hin zu kommunalen Themen war alles dabei. Die Schülergruppen von jeweils ca. 14 Jugendlichen hatten die Möglichkeit, in 15 Minuten die Vertreter von SPD, CDU, die Grünen, FDP und SWG zu treffen. Mit den vielen Fragen ging die Zeit auch sehr schnell vorbei und die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8 bis 12 konnten sich ein Bild von den Leuten machen, die sich für Schneverdingen und Umgebung politisch engagieren. Für viele war es die erste Gelegenheit, einmal in „echten“ Kontakt mit der Politik zu kommen. Andererseits stimmten alle anwesenden Politiker zu, dass sie selten die Möglichkeit haben, solch eine Vielzahl an jungen Menschen und potenziellen Wählern zu treffen und herauszufinden, was sie wirklich beschäftigt und entsprechend diese Fragen zu beantworten.

Politik beginnt im Regionalen, nicht nur die Bundespolitik ist wichtig, gerade vor Ort können die Jugendlichen, wenn das Interesse geweckt wurde, etwas bewegen. Denn der Wunsch nach Veränderung bzw. Ausweitung im Angebot für die jungen Menschen ist groß. Ihnen wurde auch mehrmals deutlich gemacht, dass politischer Nachwuchs gesucht wird und jeder, der wirklich etwas bewegen möchte, dies auch durchaus machen kann.
Die Rückmeldungen der Politikerinnen und Politiker nach den Gesprächen mit den Jugendlichen waren sehr positiv. Sie waren einstimmig der Ansicht, dass das Speed-Dating eine gelungene Veranstaltung war, die gerne wiederholt werden kann. Gerade in der heutigen Zeit sei es von großer Bedeutung, die jungen Menschen politisch zu bilden und den Kontakt zur Politik herzustellen bzw. aufrecht zu erhalten, da die Stimmung teilweise in eine Gesinnung zu kippen drohe, die die Demokratie in Gefahr bringen würde. Die Schülerinnen und Schüler, die das Treffen miterlebt haben, waren überwiegend sehr angetan von der Veranstaltung, die von der KGS-Lehrerin Katja Fesenbeck-Plotzki perfekt organisiert wurde und haben nun einen anderen Blick auf die Arbeit der Kommunalpolitiker, bzw. auch eine Vorstellung davon, was diese Menschen leisten, da es sich bei ihnen in der Regeln nicht um Berufspolitiker handelt.

Fazit des Politik Speed-Datings: Unsere Jugendlichen sind nicht per se unpolitisch, man muss ihnen nur die Gelegenheit geben, in den Kontakt mit der Politik zu kommen, um das vorhandene Interesse zu wecken und sie zu motivieren, sich politisch zu engagieren.

 

 

Autor: FES

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