Grundsätze für die Schulbuchausleihe

 

  • Neuanmeldung: Die Teilnahme am Verfahren der entgeltlichen Ausleihe ist freiwillig und kann jedes Jahr neu entschieden werden. Die Eltern melden ihr Kind jedes Jahr neu zur Schulbuchausleihe an. Diese Anmeldung ist im Mai/Juni, damit die Schulbuchausleihe geplant werden kann.

 

  • Lernmittel: Welche Lernmittel ausgeliehen werden können und welche selbst beschafft werden müssen, ist den entsprechenden Lernmittellisten zu entnehmen. Diese werden in den Stufen 6 bis 10 zusammen mit den Anmeldeformularen für das Ausleihverfahren einige Wochen vor Schuljahresende über die Klassenlehrkräfte an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben. Schülerinnen und Schüler der künftigen Stufe 5 erhalten die Anmeldeformulare und Lernmittellisten zusammen mit der Schulanmeldung. Zusätzlich sind die Listen für alle Jahrgänge und für alle Schulzweige auf unserer Homepage unter www.kgs-schneverdingen.de zu finden.

 

  • Paketausleihe: Alle Bücher des Ausleihpakets werden zusammen ausgeliehen, es können keine Einzelbücher herausgelassen und das Ausleihentgelt dafür gesenkt werden. Werden einzelne Bücher nicht gewünscht, brauchen diese Bücher nicht entgegengenommen werden. Das Ausleihentgelt bleibt unverändert.

 

  • Ausleihprozente: 33% bei Einjahresbänden; 20% bei 2-Jahresbänden und 12,5% bei Mehrjahresbänden. Bei Zwei- und Mehrjahresbänden sind die Prozente bereits nach Nutzungsdauer gesplittet und somit jährlich zu zahlen. Im Gymnasialzweig ist das Belegen einer 2. Fremdsprache Pflicht. Deshalb wird hier der Preis für die Bücher der Sprachen gemittelt und dann als Einjahresband mit 33% in Rechnung gestellt. Ebenso verhält es sich mit den Büchern für die Profile im Realschulzweig. Bei Französisch als frei wählbare 2. Fremdsprache im Realschulzweig, gibt es für einen Jahrgang zwei Leihpreise – einmal für Schülerinnen und Schüler mit und einmal ohne Französisch.

 

  • Reduzierter Leihpreis: Familien mit drei oder mehr schulpflichtigen Kindern zahlen lediglich 80 Prozent des errechneten Lernmittelentgelts, wenn sie den Anspruch auf Reduzierung mit der Anmeldung (durch die entsprechenden Kopien der Geburtsurkunden, falls diese der Schule noch nicht vorliegen, bzw. durch die Schulbescheinigung) nachweisen.

 

  • Befreiung von der Zahlung des Entgelts: Erziehungsberechtigte, die nachweislich Sozialhilfeempfänger sind, einen Kinderzuschlag erhalten oder Wohngeld beziehen (Achtung: Nicht jeder, der Wohngeld erhält, bekommt die Bücher kostenlos. Bitte erkundigen Sie sich bei der Stadt und bitten um einen entsprechenden Bescheid, s. § 7Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 WoGG), bekommen die Bücher gratis ausgeliehen. Dieser Anspruch muss fristgerecht durch die notwendigen Belege nachgewiesen werden.

 

  • Schulzweigwechsel während des Schuljahres: Wenn der Schulzweig im Laufe des Schuljahres gewechselt wird, erhält das Kind die neu benötigten Bücher im Austausch zu den nicht mehr gebrauchten.

 

  • Schulwechsel: Wird die Schule innerhalb des 1. Halbjahres verlassen, wird die Hälfte des Ausleihentgeltes zurückerstattet; ebenso bezahlt man nur die Hälfte, wenn man im zweiten Schulhalbjahr zur KGS kommt.

 

  • Fristen: Alle verspäteten Zahlungen verursachen einen enormen Aufwand (Buchungsprüfung, Bücherausgabe etc.). Deshalb gilt: Wird das Ausleihentgelt nicht fristgerecht gezahlt, geht der Anspruch auf Teilnahme an der Ausleihe verloren; die Eltern müssen dann grundsätzlich alle Schulbücher selbst kaufen.

 

  • Vorschäden müssen umgehend beim Klassenlehrer in der Ausleihliste schriftlich vermerkt werden. Der Klassenlehrer bestätigt mit seiner Unterschrift, dass die Angaben korrekt und vollständig sind. Für vorhandene Schäden wird die ausleihende Person nicht haftbar gemacht.

 

  • Schutzumschläge: Das Einbinden der Schulbücher zum Schutz gegen Verschmutzung und Beschädigung ist notwendig.

 

  • Zuordnung der Bücher: Die Schüler und Schülerinnen müssen unbedingt ihren Namen sowie das Ausleihdatum in den Stempel eintragen, damit dieses Buch ihnen zugeordnet werden kann. Bücher ohne Namen gelten als nicht abgegeben bzw. verloren; die Klassenlehrkräfte weisen darauf hin bzw. kontrollieren, um die Ersatzpflichtberechnung später zu vereinfachen.

 

  • Ersatzpflichtsätze: Für Einjahresbände gilt: Bei einmaliger Ausleihe und Verlust 67%, bei zweimaliger Ausleihe 33%, bei dreimaliger Ausleihe 25%. Bei Mehrjahresbänden wird analog entsprechend der Prozente für Mehrjahresbände verfahren. Die Anzahl der Ausleihen wird bei Beschädigung aus dem Stempel des Buches ermittelt. Ist nicht nachvollziehbar, wie oft ein Buch vor dem Verlust ausgeliehen wurde, muss davon ausgegangen werden, dass es sich um ein neuwertiges Buch gehandelt hat.

 

  • Die Fristen zur Zahlung von Ersatzpflicht betragen 14 Tage. Sie sind dem Ersatzpflichtschreiben zu entnehmen. Bei Nichtzahlung wird der Vorgang direkt an die Rechtabteilung der Landesschulbehörde Lüneburg abgegeben.

 

  • Maßstäbe für die Ersatzpflicht: Abweichungen von der durchschnittlichen Abnutzung aller Bücher mit der gleichen Ausleihanzahl gelten als Schaden und werden beanstandet.

 

  • Organisatorisches:
    Die Zahlung ist wie folgt vorzunehmen:
    IBAN: DE37 25 8516 6000 4401 4025
    Bitte geben Sie unter Verwendungszweck immer auch den Namen des Schülers bzw. der Schülerin, die im neuen Schuljahr zutreffende Klasse und den Schulzweig an.
    KGS Schneverdingen, Land Niedersachsen

 

  • Laufzeit: Lernmittel werden nach der im Erlass vorgeschriebenen Laufzeit (dreimalige Ausleihe) von der Schule aussortiert. In Absprache mit der Elternvertretung und den Schülervertretern (Gespräch am 21.10.2013) werden gut erhaltene Exemplare zunächst den Fachbereichen als Handapparat angeboten, dann dem Ganztagsbereich für die Förderung zur Verfügung gestellt und im Anschluss der Schülervertretung für den Aufbau eines Nachhilfekonzeptes überlassen. Erst wenn alle drei Bereiche keinen Bedarf haben, werden auch gut erhaltene Bücher entsorgt.

 

Bei Fragen, die nicht durch diesen Text beantwortet werden, wenden Sie sich bitte direkt an:

Claudia Menzel

Schneverdingen, 22.02.2014