Berufsorientierung

Seit Jahren ist es unser Ziel, zu einem gelingenden Übergang von Schule in das Berufsleben beizutragen. Dies geschieht in den verschiedenen Schulzweigen auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Dabei geht es darum, jeder Schülerin/jedem Schüler die verschiedenen Wege aufzuzeigen und somit zu einer bewussten Entscheidung beizutragen.

Unsere Konzepte zur Berufsorientierung wurden mehrfach ausgezeichnet.

 

Hauptschulzweig: JOBwärts

Schülerinnen und Schüler des Hauptschulzweig nehmen im 9. Jahrgang am Berufsorientierungsprojekt JOBwärts teil. JOBwärts beinhaltet zum einen jeden Montag einen Praxistag an der BBS Soltau. Hier haben die Schüler die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten kennen zu lernen und zu verbessern. Sie arbeiten dazu in einem von vier Bereichen:

  1. Metallberufe
  2. Bauberufe
  3. Hotel & Gastronomie
  4. Pflege/Körperpflege

 

Ergänzend nehmen die Schülerinnen und Schüler in Jg. 9 verpflichtend am Ganztagskurs „Berufscoaching“ teil. Das Kompaktseminar in Idingen vertieft die Arbeit und schafft reale Bewerbungssituationen, die nicht selten auch zum Erreichen realer Ausbildungsverhältnisse führen. Der Übergang von Schule in das Berufsleben ist für viele Schüler eine große Hürde. Damit sie diese Hürde besser meistern können, werden sie im ersten Ausbildungsjahr von unseren Lehrkräften begleitet. Ein enges Verhältnis zu den Betrieben und der Berufsschule sorgt dafür, dass Probleme rechtzeitig erkannt werden und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern gelöst werden können.

Genauere Informationen zum Konzept „JOBwärts“

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Realschulzweig: A(ZU)BIwärts

Schülerinnen und Schüler des Realschulzweigs nehmen im 10. Jahrgang an A(ZU)BIwärts teil. Im Zeitraum vor den Herbstferien wird zielgerichtet geguckt, ob der Weg eher in Richtung Ausbildung oder Abitur gestellt werden soll.

Die Schülerinnen und Schüler werden dann in drei Gruppen unterteilt:

  1. Schülerinnen und Schüler, die ihr Abitur ablegen möchten
  2. Schülerinnen und Schüler, die in ein Ausbildungsverhältnis möchten
  3. Schülerinnen und Schüler, die bereits einen Ausbildungsvertrag unterzeichnet haben.

Die erste Schülergruppe wird dann gezielt und umfassend auf die Anforderungen in der gymnasialen Oberstufe vorbereitet. In den Fächern Mathematik und Sprachen finden nach den Herbstferien im Rahmen des Ganztagsbereichs verbindliche Aufbaukurse statt, die auf die erhöhten Anforderungen vorbereiten.

Die zweite Schülergruppe nimmt an einem Ausbildungsfindungskurs teil. Hierzu gehört auch ein Langzeitpraktikum, das einen potentiellen Arbeitgeber überzeugen soll. Dieses Langzeitpraktikum findet einmal wöchentlich statt.

Die Schülergruppe 3, diejenigen, die bereits einen Ausbildungsvertrag unterzeichnet haben, erhalten zwei Möglichkeiten: Entweder sie nehmen ebenfalls an einem Langzeitpraktikum in dem oder einem anderen Betrieb teil und können so die Ausbildung auf einem höheren Niveau beginnen oder sie arbeiten an zwei Nachmittagen im Berufscoaching und Unterstützen bei der Administration im Bereich A(ZU)BIwärts.

Genauere Informationen zum Konzept „A(ZU)BIwärts“

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Reflexionsbogen für die Praktikumsbetriebe –  „A(ZU)BIwärts“

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Gymnasialzweig: UNIwärts

Schülerinnen und Schüler des Gymnasialzweigs nehmen im 10. Jahrgang an Projekt UNIwärts teil. Hier entscheiden sie sich, nach eingehender Beratung entweder für ein klassisches Berufspraktikum oder haben zwei Wochen lang die Möglichkeit, Einblick in den Alltag eines Studium zu erhalten. Unsere Schülerinnen und Schüler wohnen dazu auf dem Campus und nehmen an diversen Vorlesungen teil. Sie werden dabei eng begleitet von Studenten der Leuphana Universität und haben jeden Abend Auswertunugs- und Reflexionssitzungen. Ziel ist es, dass jede Schülerin/jeder Schüler fundiert eine Entscheidung treffen kann, ob er/sie studieren möchte oder eher eine Ausbildung anstrebt. Positiver Nebeneffekt ist die Erwartung einer erhöhten Motivation beim Lernen, wenn man sein Ziel klar vor Augen hat.

Genauere Informationen zum Konzept „UNIwärts“

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