6.10.2018
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22,5 Millionen Euro für die KGS Schneverdingen

Die Planungen der Kreisverwaltung sehen sechs Bauabschnitte zwischen 2019 und 2026 vor, der Neubau parallel zum Bahndamm soll 2020 beginnen

 

Von Bernhard Knapstein

Bad Fallingbostel/Heidekreis

Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Schulausschuss des Kreistags einen umfassenden Um- und Ausbau der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Schneverdingen mit geschätzten Kosten von 22,5 Millionen Euro beschlossen. Die bauliche Überplanung ist notwendig geworden, da die Schülerzahlen gestiegen sind, die Wiedereinführung von G9 zum August 2020 allein schon zu 140 mehr Schülern führt und auch die Umsetzung der Inklusion rund 2800 Quadratmeter mehr Bruttogeschlossfläche erforderlich machen. Hinzu kommt ein lang anhaltender Investitionsstau in der Bausubstanz, so die Analyseergebnisse der Kreisverwaltung, der durch die Investition aufgelöst werden soll.

In einem ersten Bauabschnitt soll die bereits nur noch eingeschränkt nutzbare Sporthalle an der Harburger Straße brandschutztechnisch angepasst werden. Die Umsetzung der Brandschutzauflagen sowie eine Teilsanierung der 1970 erbauten Halle soll im kommenden Jahr durchgeführt werden. Kosten: 0,5 Millionen Euro. Zum selben Bauabschnitt gehört ein Neubau, der ab 2020 hinter dem Hauptgebäude am Bahndamm realisiert werden soll. „Im neuen Trakt sollen Werkräume entstehen“, berichtete Johannes Renken vom Fachbereich Gebäudemanagement der Kreisverwaltung – 3500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, die außerdem der zentralen Unterbringung der naturwissenschaftlichen Fachräume dient. Die Kosten für diesen Neubau werden auf 9,1 Millionen Euro geschätzt.

2022 soll der Trakt C des Hauptgebäudes saniert werden, insbesondere der Brandschutz und eine Sprinkleranlage machen einen Großteil der Kosten von geschätzt 1,7 Millionen Euro aus. Im Folgejahr sind als dritter und vierter Bauabschnitt der Trakt B mit einem geschätzten Volumen von 1,5 Millionen Euro und der Brandschutz in Trakt A mit weiteren 0,4 Millionen Euro dran. Das Forum soll zusätzliche Musikeinheiten bekommen und das Hauptgebäude mit der Mensa verbunden werden.

„Das Nebengebäude von 1963 steht ebenfalls an“, sagte Renken. 2025 wird die Unterbringung der Jahrgänge 5 und 6 mit einem erforderlichen Investitionsvolumen von rund 5,7 Millionen Euro teils saniert, teils neu gebaut.

2026 soll die Gesamtinvestition mit einem Hallenneubau mit zwei zusätzlichen Sportfeldern als Anhang zur großen Dreifeldhalle abgeschlossen werden. Die Kosten für diese zusätzlichen 1500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche werden auf drei Millionen Euro taxiert.

 

Quelle: Böhme-Zeitung vom 4. Oktober 2018

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